Effektiv ausmisten | Wie du Überflüssiges los wirst

Kleidung

Tipps und Tricks für effizientes Ausmisten

Bereits in meinem letzten Blogpost habe ich darüber gesprochen, wie man sein Leben richtig organisiert, nämlich mit hilfreichen To-do-Listen. Doch eine Liste alleine löst das Chaos noch nicht. Sie sollen jedoch aufzeigen und daran erinnern, was man alles erledigen möchte.

Ganz oben auf meiner Liste steht derzeit: Ausmisten. Wir leben heutzutage in einer Konsumgesellschaft. Wir kaufen, kaufen und kaufen – bis wir irgendwann den Überblick verlieren. Einen Lippenstift besitzen wir zum Beispiel nicht nur in einer Farbe, sondern in unzähligen Variationen, von den verschiedensten Marken – wo am Ende sich doch viele sehr ähnlich sind (wenn man ganz ehrlich ist). Die Regale, Schränke und Laden werden immer voller und irgendwann wissen wir gar nicht mehr, was wir alles besitzen.

Pause mit innocent

Warum ich beschlossen habe auszumisten

Mit der neuen Jahreszeit habe ich schließlich beschlossen, dass ich dem ein Ende setzen muss, denn mein 14 Quadratmeter großes Studentenzimmer platzt langsam aus allen Nähten. Wenn man die Schubladen mittlerweile nicht mehr öffnen kann, dann ist es wohl höchste Zeit dies zu ändern. Irgendwann hatte ich das Gefühl meine Sachen würden mich erdrücken und ich war der Überzeugung, ich hätte nichts anzuziehen.

Vanessa am Stuhl

Wie du effektiv ausmistest


1. Setze dir eine Frist, denn ansonsten dauert es solange, dass du schon wieder von vorne beginnen musst.

2. Vorbereitung ist alles: Bereite dir vier Müllsäcke oder Kisten vor und teile sie in Kategorien ein:

1) Dinge, die du wegwerfen möchtest: Vergiss dabei nicht den Müll zu trennen.
2) Dinge, die du verkaufen möchtest
3) Dinge, die du an Wohltätigkeitseinrichtungen spenden möchtest
4) Dinge, von denen du dich nicht trennen kannst, aber nicht weiß ob du sie noch brauchst: Diese Kiste solltest du nach 1-2 Monaten noch einmal öffnen und dich fragen, ob du sie vermisst hast. Wenn nicht, dann weg damit.

3. Beginne mit einem Raum, sollte das zu viel auf einmal sein, dann beginne mit einem Kasten oder einer Kommode und arbeite dich Schritt für Schritt vor.

4. Nutze die Möglichkeit um das Innere deiner Kästen und Kommoden gleich zu putzen, denn diese Gelegenheit bekommst du nicht mehr so schnell

5. Räum alle Sachen aus den Laden oder Kästen, nimm sie in die Hand und frag dich ob du diese Dinge wirklich noch benötigst. Wenn du die einzelnen Gegenstände in die Hand nimmst wird dir erst wirklich bewusst, wie du zu den einzelnen Dingen wirklich stehst.

6. Vermeide „Zweifelsstapel“ (=Stapel außerhalb der vier Kisten oder Säcke) und entscheide dich gleich.

7. Höre erst auf, wenn das ganze Zimmer ausgeräumt ist, denn ansonsten kannst du deine To-do-Liste nicht abhaken. Es gilt: Ganz oder gar nicht und Weniger ist mehr.

8. Versuche so oft wie möglich auszumisten, denn je weniger Dinge sich angesammelt haben, desto weniger Arbeit hast du vor dir. Ich persönlich empfehle vier Mal im Jahr und zwar zu jeder Jahreszeit.

Gründe, warum du ausmisten solltest

  1. Du wirst dich befreit fühlen und weniger erdrückt.
  2. Mehr Platz für Neues.
  3. Jemand anderem etwas Gutes tun.
  4. Geld verdienen.
  5. Das befreiende Gefühl danach.

Kleiderschrank frisst Vanessa

Wohin mit den Sachen nach dem Ausmisten?

1. Spenden: Du kannst deine Sachen jemandem spenden, der sie dringender benötigt als du es tust. Gib sie also bei Caritas und/oder ähnlichen Einrichtungen.

2. Verkaufen: Nur weil dir die Dinge nicht mehr gefallen oder du sie nicht mehr brauchst, bedeutet das nicht, dass es nicht jemanden gibt der Gefallen daran findet. Ich bin ein großer Fan davon Dinge, die ich nicht mehr brauche, zu verkaufen. Hierbei bevorzuge ich die Onlineplattform „Willhaben“ und die App „Shpock“, wobei man bei Willhaben die seriöseren Käufer erwarten kann. Oder man macht es auf die altmodische Art und besucht einen Flohmarkt, so wie ich es letzten Sonntag gemacht habe. Ihr würdet euch wundern was die Menschen so alles kaufen ;).

3. Verschenken: Mach doch deinen Freunden oder deiner Familie eine Freude, wenn ihnen die Sachen gefallen.

4. Zurückbringen: Einige Modehäuser wie zum Beispiel H&M und Intimissimi geben Ihren Kunden einen Gutschein, wenn man seine alte Kleidung zurückbringt.

Spezialfall: Bücher, CD’s und DVD‘s

Da wir unzählige alte Bücher, CDs und DVDs herumliegen hatten, habe ich mich auf die Suche nach einer geeigneten Plattform gemacht, die gebrauchte Bücher weiterverkauft. Man scannt dafür den Code seines Buches und die App verrät sogleich, ob Momox Interesse am Kauf des Buches hat oder nicht. Ab 10€ kann man die Bücher dann versandkostenfrei aus Deutschland und Österreich versenden.

Unser Fazit: Für 49 Artikel haben wir einen Verkaufspreis von € 21,66 erzielt und konnten uns so die Versandkosten sparen. Ich denke die ganze Aktion zahlt sich sowieso nur aus, wenn man die Versandkosten nicht selbst übernehmen muss, da das Verschicken von Büchern, aufgrund des hohen Gewichts, sehr kostspielig werden kann. Zudem hat die App zuvor ungefähr 150 Artikel abgelehnt, da sie für den Verkauf nicht von Interesse waren. Außerdem muss man sagen, € 20 für fast 50 Bücher ist auch nicht wirklich viel Geld, aber da weder auf den Online-Plattformen, noch auf Flohmärkten mehr Bücher gekauft werden, fanden wir diese Lösung besser, als dass die Bücher schließlich im Altpapier landen. Da der durchschnittliche Preis pro Buch bei die 0,20 Cent lag, haben wir uns auch entschieden, die Bücher mit persönlichem Wert zu behalten.

Noch ein letzter Tipp: Die Bücher dürfen nicht beschädigt oder angestrichen sein, denn ansonsten eignen sie sich nicht für den Verkauf. Sollte Momox die eingeschickten Bücher also doch nicht verwenden können, werden sie entsprechend recycelt, was ich als eine gute Sache empfinde. Zu guter letzt kann man sagen: Wir haben zwar nicht viel verdient, dennoch konnten wir Platz schaffen und unnötigen Ballast loswerden.

 5. Wegwerfen: Ich bin kein großer Fan davon, Dinge wegzuwerfen, aber wenn sie kaputt sind, dann ist es wohl besser so.

Bücher

Ich kann bereits jetzt sagen, dass ich mich nach dem Ausmisten sehr befreit gefühlt habe und stolz darauf war, einen Punkt von meiner Liste streichen zu können.

Wann hast du das letzte Mal ausgemistet? Liebst auch du es Überflüssiges loszuwerden oder kannst du dich von deinen Sachen einfach nicht trennen? Hinterlass mir doch einen Kommentar.

Vanessa vor Kleiderschrank beim Ausmisten Herzballon vor Kleiderschrank nach Ausmisten  Vanessa im Kleiderschrank beim Ausmisten Vanessa am Kasten ausmisten

 

4 Kommentare

  1. SexyBeast
    23. Oktober 2017 / 21:20

    Ich bin auch ein Fan von Ausmisten!
    Aber du hast bei „Wohin mit den Sachen nach dem Ausmisten?“ die Option 7. Die ausgemisteten Sachen einfach in den Gängen und Winkeln der restlichen Wohnung lagern, hauptsache nicht im eigenen Zimmer, vergessen 😉

    • Vannese by Vanessa
      29. Oktober 2017 / 21:37

      Liebes Sexybeast!

      Diesen Tipp kenn ich zwar noch nicht, aber wenn er dir beim Ausmisten hilft, dann solltest du ihn auf alle Fälle beibehalten.

      Happy Ausmisten!

      Alles Liebe,
      Vanessa

  2. beachgirl
    24. Oktober 2017 / 10:24

    Ausmisten kann mega befreiend sein! Ich nehme es mir auch regelmäßig vor!
    Danke für den Bücher-Tipp! Ich kenne es nur von Amazon, aber dort muss man eine monatliche Gebühr zahlen, soweit ich weiß.

    Liebe Grüße

    • Vannese by Vanessa
      29. Oktober 2017 / 21:36

      Da hast du recht liebes Beachgirl! Das Gefühl danach ist einfach das Beste :).

      Gerne, wenn du sehr viele Bücher hast, dann lohnt es sich!

      Alles Liebe,
      Vanessa

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.